...oder was uns Guiro, Cabassa und Djemben erzählen
AG Perc 1

Nein, hier werden weder Vasen für Omas Geburtstag, noch die Kerzenbeleuchtung für Papas nächstes Gartenfest hergestellt. Vielmehr treffen sich jeden Donnerstag Nachmittag musikbegeisterte SchülerInnen der vierten bis sechsten Klassen, die bereit sind, gemeinsam auf musikalische Abenteuerreise zu gehen. Im Mittelpunkt steht dabei das Musizieren in der Gruppe, wobei wir uns über das herkömmliche Orff-Instrumentarium hinaus vor allem mit lateinamerikanischen und afrikanischen Rhythmusinstrumenten im Schulhaus bemerkbar machten. Doch sowohl die Damen vom Reinigungspersonal als auch die Beteiligten des zeitgleich stattfindenden Unterrichts lassen unsere akkustischen Experimente mit Gleichmut über sich ergehen. So steigern wir im Laufe der Zeit unsere musikalische Ausdrucksfähigkeit vom flüsterleisen piano über ein kräftiges forte bis hin zu wahren „Persussionsgewittern“. Wir lernen, mit der pentatonischen Reihe (fünf Töne, die zusammen stets einen harmonischen Höreindruck ergeben und daher für das improvisierte freie Spiel in besonderer Weise geeignet sind) Xylo- Metallophone und Glockenspiele zu bearbeiten und beherrschen mittlerweile Bassschlag, „slap“ sowie offene und geschlossenen Schläge auf Bongo, Conga oder Djembe. Vor allem die Bedeutung des Aufeinanderhörens beim musikalischen Miteinander wird uns dabei zunehmend bewusst. 

Folgende Akteure werden auch in Zukunft noch öfters eigene Töne „schmieden“, um damit Gedanken und Stimmungen in musikalischen Ideen auszudrücken.

AG Perc 2017 2

aus der 4a: Emily Schmidt & Leo Dorfmeister

aus der 4b: Ege Cekem & Lorenz Englert

aus der 5: Jemily Heuer-Salas, Eliza Musliu, Ozan Civelek & Linus Fröhlich 

aus der 6: Elina Schneider