Das Thema unserer SSD Fortbildung am 10.12.18 waren diesmal die Sportunfälle. Gemeinsam wurde zunächst der Verlauf der ersten Wochen besprochen. Wir haben uns überlegt, wie wir effektiver arbeiten können und was wir verbessern wollen.

Im Anschluss wurde in der Praxis geübt. Bei größeren Verletzungen aber auch kleinen Sportverletzungen können wir jetzt handeln!

Eingesetzt wurden:
- ein sogenannter "Sam Splint": die flexible Schiene kann am eigenen Arm angepasst werden und dann als Schiene bei einem Bruch als Stabilisator am Patienten angebracht werden. Diese Ausstattung befindet sich auch in der SSD-Tasche und kann jetzt von unseren Schulsanitätern benutzt werden.

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- StifNeck: wir haben geklärt was ein StifNeck ist und wo er verwendet wird. Für ein größeres Trauma wäre ein StifNeck vorhanden, dieses wird aber nur gemeinsam mit den First Respondern Jennifer Geis oder Steffi Brehm verwendet!

- Spine Board: mit dem Spine Board der Johanniter haben wir die Rettung einer verletzten Person geübt. Diese Bergung ist normalerweise durch den Rettungsdienst oder die Feuerwehr durchzuführen, weshalb ein Spine Board auch nicht in der Schule verfügbar ist. Die Feuerwehr Waldaschaff führt dies allerdings im Zuge der First Responder mit sich. Unsere Schüler haben gelernt, dass der Patient mit mehreren Helfern achsengerecht gedreht und dann das Spineboard hinter seinem Rücken positioniert werden kann. Danach wurden das Spineboard und der Patient wieder in Rückenlage gebracht. Anschließend wurde der "Patient" mit einem Kopffixierset und mit einem Patientenfixiersystem (auch „Spinne“ genannt) fixiert und wäre zum Transport bereit.

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